Phytotherapie & Spagyrik

Traditionelle Naturheilverfahren mit Heilpflanzen, die durch verschiedene Herstellungsweisen ihre Wirkstoffe im Organismus entfalten und bei verschiedensten Krankheiten oder Krankheitszuständen eingesetzt werden.

Erklärung „Phytotherapie“

Diese Therapieform, bezeichnet auch als Pflanzenheilkunde, hat sich aus dem Erfahrungsschatz früherer Generationen über Jahrtausende weltweit entwickelt.

Darin macht man sich die verschiedenen Wirkstoffe der Heilpflanzen zunutze. Schon 3000 v. Chr. wurden in Keilschrifttexten in Mesopotamien pflanzliche Rezepturen gefunden. Hierzulande spielten die Klöster eine bedeutende Rolle in der Überlieferung des Wissens über die Kräutermedizin (z.B. Heilkunde der Hildegard v. Bingen).

In der moderneren Zeit entwickelte Rudolf Fritz Weiss, Arzt und Botaniker, diese Volksheilkunde weiter zu einem wissentschaftlichen Fachbereich. Es werden Heilpflanzen, Pflanzenteile oder pflanzliche Bestandteile in verschiedensten Verfahren zu Teemischungen, Extrakten, Tinkturen, Ölen, Frischpflanzenpresssäften, Urtinkturen, medizinische Weinen, alkoholischen Destillaten, Sirupe und Salben verarbeitet.

Ich therapiere gern mit individuellen Teemischungen als wohltuende Basis für den Alltag zusammen mit Pflanzenextrakten und Urtinkturen, meist heimischer Heilpflanzen. Dabei bediene ich mich gern auch in der überlieferten „Apotheke“ der Hildegard von Bingen.

Indikationsbeispiele

Verschiedenste Krankheitszustände – zur Vorbeugung, Linderung und Heilung

Erklärung „Spagyrik“

Der Begriff Spagyrik stammt aus dem Griechischen und bedeutet „trennen und wieder zusammenfügen“, welches das Herstellen von Heilmitteln mit alchemistischen Arbeitstechniken beschreibt (Alchemie).

Es ist ein altes ganzheitliches Naturheilverfahren. Ein historischer Vertreter dafür war z.B. Theophrastus Bombastus von Hohenheim (1493-1541). Grundlage für die Heilmittel sind weitgehend abendländische Heilkräuter, deren Wirkstoffe während des „spagyrischen Kreislauf“ destilliert (getrennt), bearbeitet und mazeriert (vereinigt) werden.

Erhältlich sind sie als Komplexmittel in Form von Tropfen, Spray, Salben oder Säften. Sie wirken auf körperlicher und seelisch-geistiger Ebene, sind gut verträglich und können auch begleitend zur schulmedizinischen Behandlung eingesetzt werden.

Es gibt verschiedene Entwickler spagyrischer Verfahren (z.B. Conrad Johann Glückselig, Alexander von Bernus).

Indikationsbeispiele

Verschiedenste chronische und akute Beschwerden

Unterstützung von Regenerationsprozessen durch Anregung der Selbstheilungskräfte

Begleittherapie zu einer homöopathischen oder konventionellen Behandlung

Ausleitungs- und Engiftungstherapien

Aufbautherapie bei Infektanfälligkeit von Kindern

Bach-Blüten-Essenzen
Schröpfen

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